
Die italienische Wettbewerbs- und Marktaufsichtsbehörde (AGCM) hat eine offizielle Untersuchung eingeleitet. Booking.com (insbesondere Booking.com, Booking.com International und Booking.com Italia) wegen angeblicher unlautere Geschäftspraktiken.
Kernstück der Datei sind die Sichtbarkeitsprogramme, die genannt werden. «Bevorzugte Partner» e «Preferred Partner Plus».
Der Kartellvorwurf: Qualität oder Provisionen?
Themenverzeichnis
Den Erkenntnissen der Behörde zufolge präsentiert das Hotelbuchungsportal Unterkünfte, die an den „Preferred Partner“-Programmen teilnehmen, als anhand objektiver Kriterien wie Servicequalität und Preis-Leistungs-Verhältnis ausgewählt. Die Untersuchung stellt jedoch die Hypothese auf, dass:
Die Zulassungsvoraussetzungen sind nicht qualitätsbezogen: Die Teilnahme an den Programmen scheint hauptsächlich auf der Zahlungsbereitschaft der Einrichtung zu beruhen. höhere Provisionen zu Booking.com.
Irreführende Positionierung: Immobilien, die höhere Provisionen zahlen, erhalten eine bevorzugte Platzierung in den Suchergebnissen, prominentere Grafiken und Aussagen, die eine höhere Qualität suggerieren.
Schaden für den Verbraucher: Diese Vorgehensweise könnte dazu führen, dass Nutzer fälschlicherweise annehmen, dass als „Bevorzugt“ gekennzeichnete Unterkünfte die besten verfügbaren Optionen in Bezug auf Komfort und Qualität darstellen, was sie dazu verleiten könnte, Entscheidungen zu treffen, die sich im Nachhinein als weniger komfortabel erweisen könnten.
Inspektion und Kontext
Die Kartellverfahren erreichten am 21. April 2026 eine intensive operative Phase, als die Beamten der Behörde mit Unterstützung der Spezialeinheit für Kartellrecht der Guardia di Finanzahaben Inspektionen in den italienischen Büros von Booking.com durchgeführt.
Ziel ist es, dokumentarische Beweise zu sammeln, um die Gültigkeit von Behauptungen hinsichtlich der Transparenz der Ranking-Algorithmen und Marketingstrategien der Plattform zu überprüfen.
Welche Auswirkungen hat das für Hoteliers?
Für Fachleute im Gastgewerbe wirft diese Untersuchung grundlegende Fragen auf über die Transparenz des Online-Vermittlungsmarktes (OTA).
Die Hauptsorge, die in der Hotelbranche seit langem für Diskussionen sorgt, betrifft den zunehmenden Einfluss von Provisionen auf die digitale Sichtbarkeit.
Wenn die Suchmaschinenplatzierungen – die für die Disintermediation und Direktbuchungen unerlässlich sind – nicht auf der tatsächlichen Leistung eines Hotels (Bewertungen, Serviceleistungen, Effizienz) basieren würden, sondern ausschließlich auf seiner Fähigkeit, hohe Provisionen zu erzielen, entstünde eine Wettbewerbsasymmetrie, die Hotels benachteiligt, die nicht in der Lage oder nicht bereit sind, diese Modelle zu übernehmen.
Was zu überwachen ist: Hoteliers müssen die Untersuchung genau verfolgen. Ein mögliches Urteil der italienischen Wettbewerbsbehörde (AGCM) könnte mehr Transparenz bei den Ranking-Kriterien von Online-Reisebüros (OTAs) erfordern und Booking.com zwingen, bezahlte Werbeaktionen klar von Ergebnissen zu trennen, die auf Nutzerbewertungen und -punkten basieren.
Um die Einzelheiten zu lesen, können Sie die folgende Website konsultieren: offizielle Pressemitteilung der Kartellbehörde
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