Die Bewältigung von Nichterscheinen und Stornierungen ist eine der häufigsten Herausforderungen für Hotelmanager.
Obwohl diese Situationen wie ein Nettoverlust erscheinen mögen, können Sie durch die ordnungsgemäße Verwaltung über das Booking.com-Extranet die Kosten minimieren und den Umsatz sichern.
Das Verständnis der Richtlinien und Betriebsschritte der Plattform ist für jeden Hotelier von entscheidender Bedeutung, der die Kontrolle über seine Buchungen behalten und seine Rentabilität optimieren möchte.
Nichterscheinen und Besorgungen: die untrennbare Verbindung
Themenverzeichnis
Ein wichtiger Aspekt ist der Zusammenhang zwischen Nichterscheinen und den Provisionen von Booking.com. Wenn ein Gast nicht erscheint, ist die Versuchung groß, die Reservierung zu ignorieren. Dies führt jedoch dazu, dass die Plattform eine Provision berechnet, als ob der Aufenthalt regulär stattgefunden hätte. Um diese Gebühr zu vermeiden, ist es wichtig, das Nichterscheinen zu melden.
Die Plattform verfügt über ein spezielles System. Erhebt ein Gastgeber eine No-Show-Gebühr, erhält Booking.com die Provision auf diesen Betrag. Erlässt der Hotelier dem Gast die Gebühr, muss er der Plattform keine Provision zahlen.
Diese Flexibilität ermöglicht es dem Hotelverwalter, strategische Entscheidungen zu treffen, beispielsweise die Aufrechterhaltung einer guten Beziehung zum Gast für zukünftige Buchungen. Wenn ein Hotelverwalter eine Kreditkarte als ungültig kennzeichnet, verzichtet Booking.com außerdem auf die Provision und entlastet den Hotelier so von einer zusätzlichen finanziellen Belastung.
Überwachung und Analyse: Eine Strategie für die Zukunft
Stornierungen und Nichterscheinen sind nicht nur Probleme, die sofort gelöst werden müssen; sie liefern auch wertvolle Daten für die Planung zukünftiger Strategien. Ein sorgfältiger Hotelier führt ein Protokoll aller stornierten oder nicht erfüllten Reservierungen. Diese Überwachung bietet nicht nur einen Überblick über die Leistung des Hotels, sondern hilft auch, Muster zu erkennen und die häufigsten Ursachen für Stornierungen zu verstehen.
Wenn beispielsweise ein hoher Prozentsatz der Stornierungen innerhalb weniger Tage vor dem Check-in erfolgt, könnte ein Immobilienverwalter eine Überarbeitung seiner Buchungsrichtlinien in Erwägung ziehen und beispielsweise günstigere, nicht erstattungsfähige Preise anbieten oder eine Vorauszahlung verlangen.
Durch die Pflege eines aktuellen Protokolls können Sie fundierte Entscheidungen treffen und Korrekturmaßnahmen ergreifen, die langfristig die Stornierungsraten senken und die Belegungsraten erhöhen können.
Die Auswirkungen von Stornierungsbedingungen auf den Umsatz Ihrer Unterkunft
Stornierungsbedingungen sind nicht nur ein Verwaltungsinstrument, sondern ein Schlüsselfaktor, der sich direkt auf den Umsatz auswirkt. Flexible Optionen ziehen zwar ein breiteres Kundenspektrum an, können aber zu einer höheren Anzahl von Last-Minute-Stornierungen führen.
Umgekehrt garantieren nicht erstattungsfähige Richtlinien Einnahmen auch im Falle eines Nichterscheinens, können aber weniger zahlungswillige Gäste abschrecken.
Die Wahl der richtigen Richtlinie hängt von der Art der Unterkunft und ihrer Zielgruppe ab. Beispielsweise könnte eine Unterkunft mit hoher Nachfrage nicht erstattungsfähige Preise bevorzugen. Ein Hotelier kann auch Sonderangebote wie Frühbucherrabatte nutzen, um Gäste zur Bestätigung ihrer Pläne zu bewegen.
Die aktive Verwaltung dieser Richtlinien bedeutet, das Stornierungsrisiko mit der Notwendigkeit, Buchungen zu gewinnen und umzuwandeln, in Einklang zu bringen und so die Gesamtrentabilität zu optimieren.
So melden Sie ein Nichterscheinen: Der Schritt-für-Schritt-Prozess
Das Melden eines Nichterscheinens ist ein einfacher und intuitiver Vorgang, es muss jedoch ein sehr enger Zeitrahmen eingehalten werden.
Die Vorgehensweise wird direkt über das Booking.com-Extranet durchgeführt. Der Hotelier muss das Menü „Reservierungen“ aufrufen , die betreffende Reservierungsnummer auswählen und auf „Als Nichterscheinen melden“ klicken.
Nach dieser Aktion wird die Reservierung automatisch storniert und sowohl der Hotelier als auch der Gast erhalten eine Bestätigungs-E-Mail.
Es ist wichtig, dass sich Hotelmanager an strenge Fristen halten. Die Schaltfläche „Als Nichterscheinen melden“ ist erst ab Mitternacht des Check-in-Tages verfügbar und bleibt 48 Stunden nach dem geplanten Check-out-Datum aktiv. Nach Ablauf dieser Frist verschwindet die Funktion und es ist nicht mehr möglich, ein Nichterscheinen zu melden. Der Hotelier muss eine Provision zahlen.
Um unnötige Kosten zu vermeiden, ist daher eine rechtzeitige Abwicklung unerlässlich.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das ordnungsgemäße Management von No-Shows und Stornierungen nicht nur eine Verwaltungsaufgabe ist, sondern eine strategische Komponente für den Erfolg der Beherbergungseinrichtung.
Im Bereich „Partner Hub“ von Booking.com finden Sie eine umfassende und detaillierte Anleitung zum Umgang mit und zur Meldung von Nichterscheinen, damit Sie keine Provision zahlen müssen.
Durch die Verwendung der von Booking.com bereitgestellten Tools können Manager nicht nur unnötige Kosten vermeiden, sondern auch wertvolle Daten sammeln, die ihnen helfen, ihre Leistung im Laufe der Zeit zu verbessern.
